Die Kommunikation mit Menschen mit schwerer Behinderung stellt eine große Herausforderung dar. Eine wichtige Aufgabe ist die Diagnostik. Dabei geht es darum, die vorhandenen Kommunikationsfähigkeiten und Bedürfnisse zu erkennen. Das Umfeld spielt eine zentrale Rolle, da es Hinweise darauf geben kann, was die Person bereits versteht und wie sie kommuniziert.
In den letzten Jahren gab es viele neue Entwicklungen in der unterstützten Kommunikation. Es ist wichtig, dass Menschen mit schwerer Behinderung nicht warten müssen, bis sie ein Symbolverständnis haben. Neue Sprachförderkonzepte zeigen, dass auch einfache Wörter wie „nochmal“ und „fertig“ in vielen Alltagssituationen eingesetzt werden können. Dadurch können diese Menschen Einfluss auf ihr Umfeld nehmen.
Die Implementierung von unterstützter Kommunikation in Einrichtungen ist eine große Herausforderung. Es erfordert das Engagement des gesamten Teams und eine gemeinsame Grundhaltung. Nur so kann die Kommunikation in allen Lebensbereichen gefördert werden.