In diesem Video erklären wir das Normalisierungsprinzip in der Behindertenhilfe. Dieses Prinzip entstand in den 1960er Jahren in Skandinavien und hat die Unterstützung für Menschen mit Behinderung in Deutschland stark beeinflusst.
Das Ziel ist, dass alle Menschen, auch mit schweren Behinderungen, ein normales Leben führen können. Normalität wird dabei definiert durch das, was in der Gesellschaft häufig vorkommt. Es geht darum, Teilhabe an verschiedenen Lebensbereichen zu ermöglichen, wie Arbeit und Freizeit.
Menschen mit schweren Behinderungen haben oft weniger Zugang zu diesen Bereichen. Daher ist es wichtig, dass Einrichtungen ihre Angebote regelmäßig überprüfen und anpassen. Mitarbeiter sollten reflektieren, was sie für normal halten und wie sie Barrieren abbauen können.
Das Normalisierungsprinzip fordert, dass Menschen mit Behinderungen aktiv am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können, um ihre eigenen Vorstellungen von Normalität zu leben.