Das biopsychosoziale Modell von Behinderung betrachtet sowohl die Person als auch ihre Umwelt. Es wurde von der Weltgesundheitsorganisation entwickelt und ist als ICF bekannt. Dieses Modell erkennt an, dass biologische und psychologische Faktoren, wie eine Hirnverletzung, die psychischen Fähigkeiten beeinflussen.
Behinderung wird als Ergebnis der Wechselwirkung zwischen körperlichen Einschränkungen und sozialen Bedingungen verstanden. Eine Person kann in ihrer Teilhabe an verschiedenen Lebensbereichen eingeschränkt sein. Zum Beispiel hat Frau Schneider eine Spastik, die ihre Handmotorik beeinträchtigt. Dadurch kann sie oft nicht an Aktivitäten teilnehmen.
Um Unterstützung zu bieten, müssen verschiedene Ebenen betrachtet werden. Dazu gehören Maßnahmen zur Stärkung der Handmotorik und die Anpassung von Werkzeugen. Ziel ist es, Barrieren abzubauen und Teilhabe zu ermöglichen. Das Verständnis von Behinderung beeinflusst unsere Sichtweise und die praktische Arbeit mit Menschen mit Behinderungen.